Geschichte

1927

Erste Reyongarnspinnerei (Shiga).

Alle Schritte, die zur Umsetzung der inländischen Produktion von Reyon notwendig waren, vom Bau des Werks in Shiga bis zur Entwicklung der Maschinen und der ersten Spinnerei, wurden unter der Anleitung der aus Europa eingeladenen Ingenieure ausgeführt. Daran war ein aus 27 ausländischen Ingenieuren bestehendes Team beteiligt, dem der italienische Chefingenieur Antonio Minelli vorstand. Das erste Reyongarn wurde am 16. August 1927 gesponnen. Zum Zeitpunkt der Gründung fungierte die Mitsui & Co. als ein Generalbevollmächtigter und war für den gesamten Vertrieb zuständig. Der erste Manager des Werks in Shiga, Asahiko Karashima (unser späterer zweiter Vorstandsvorsitzender) war der Ansicht, dass „das Werk ein Ort zur Kultivierung des menschlichen Charakters sein sollte“. Die davon inspirierten Mitarbeiter von Toray verinnerlichten die neue Technologie der ausländischen Gastingenieure, stürzten sich sofort in ihre eigene Forschung und arbeiteten an der Entwicklung der Technologie mit dem Ziel der Kostensenkung und Erfindung neuer Produkte.

Kacho-zu (Blumen und ein Vogel), gestickt mit dem ersten gesponnenen Reyongarn (von der Ehefrau des ersten Vorstandsvorsitzenden, Yunosuke Yasukawa, ca. 120 × 80 cm (Höhe × Breite), ausgestellt im Toray Museum 
of Corporate History (Shiga))
Kacho-zu (Blumen und ein Vogel), gestickt mit dem ersten gesponnenen Reyongarn (von der Ehefrau des ersten Vorstandsvorsitzenden, Yunosuke Yasukawa, ca. 120 × 80 cm (Höhe × Breite), ausgestellt im Toray Museum of Corporate History (Shiga))

Chefingenieur Antonio Minelli, aus Italien
Chefingenieur Antonio Minelli, aus Italien
Der erste Manager des Werks in Shiga, Asahiko Karashima (der spätere zweite Vorstandsvorsitzende)
Der erste Manager des Werks in Shiga, Asahiko Karashima (der spätere zweite Vorstandsvorsitzende)