Geschichte

1951

Lizenzvereinbarung für Nylontechnologie mit E. I. DuPont de Nemours & Co. (DuPont, USA) geschlossen.

Wir nahmen die Produktion von Nylon 6 mit der eigenen Technologie von Toray auf. Die Methoden und Eigenschaften der Faserherstellung unterschieden sich von denen des Nylon 66 von DuPont, aber es bestand Konfliktpotenzial wegen peripherer Patente. Daher hielt es die Geschäftsleitung von Toray für das Beste, die Zukunftsängste zu verringern, indem man mit DuPont eine technische Zusammenarbeit einging. Am 11. Juni 1951 schlossen die beiden Unternehmen eine Lizenzvereinbarung bezüglich der Nylontechnologie. Der Vertrag sah eine Lizenzgebühr von 3 % des Umsatzes und eine Vorauszahlung von 3 Millionen US$ (1,08 Milliarden Yen) bzw. rund das 1,5-Fache der Kapitalisierung von Toray in Höhe von 750 Millionen Yen vor. Vor dieser technischen Zusammenarbeit wurde beschlossen, die Lactam-Rohstoffproduktion und die Nylonpolymerisation im Werk in Nagoya und die Faserproduktion im Werk in Aichi durchzuführen. Im Februar des Jahres wurde zum ersten Mal gesponnen. Vor der Zusammenarbeit hatte Toray ein Verfahren entwickelt, das auf unabhängiger Technologie beruhte und nicht das Patent von DuPont verletzte. Nach Unterzeichnung des Vertrags wechselte Toray jedoch die Richtung und integrierte die Technologie von DuPont aktiv.

Unterzeichnung des technischen Vertrags mit DuPont
Unterzeichnung des technischen Vertrags mit DuPont

Nylongarn
Nylongarn

Werbeplakat für Männerhemden [ca. 1957]
Werbeplakat für Männerhemden [ca. 1957]